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Alina Merkau: „Bad Moms? Finde ich echt gut…!“

Vor zweieinhalb Jahren wurde Alina Merkau selbst zum ersten Mal Mutter. Daher weiß die Moderatorin des „Sat.1″-Frühstücksfernsehens“ auch, dass man als frisch gebackene Mama im Fokus des Interesses steht und auch mal Kritik erhält. Als wir die Blondine beim „Oster Event“ von Milka und Lieferando.de in Düsseldorf trafen, macht sie klar: „Ich finde es schlimm, wenn Mütter sich untereinander verurteilen. Jeder hat doch seine Schwächen und Unsicherheiten.“ BOULEWAHR hakte nach…

Alina Merkau moderierte das „Milka Oster Event“ in Düsseldorf.

Keine Frage, seit ihre Tochter Rosa auf der Welt ist, hat sich das Leben von Alina Merkau auf links gedreht. „Das Leben ändert sich komplett, hat sich um 180 Grad gedreht. Man hat einfach eine ganz andere Planung und plötzlich ein komplettes Individuum um sich herum, um das man sich kümmern muss. Und auch wenn es noch nicht reden kann, spricht es doch irgendwie mit und bestimmt alles mit wie ein Erwachsener“, berichtet uns die Moderatorin und zieht ein ehrliches Fazit: „Das sind zu 95 Prozent schöne Veränderungen, aber fünf Prozent davon sind auch echt schwer.“

Alina Merkau: „Mütter sollten einander generell unterstützen!“

Alina und ihr Ehemann Rael Hoffmann heirateten nach sechs Jahren Beziehung Ende des letzten Jahres.

An gewisse Umstellungen muss sich der TV-Star mit Sicherheit erst noch gewöhnen: „Für die die gesagt haben, man macht alles wie vorher. Das ist Quatsch. Das habe ich auch immer gesagt. Aber das ändert sich.“ Zum Beispiel: „Man ist nicht mehr so frei wie vorher. Nicht mehr nur mit dem Partner. Da ist jetzt ein Wesen, das wichtiger ist als alles andere und über allem steht. Man kann nicht mehr frei walten und muss sich daran gewöhnen.“

Auch Alinas Umgang mit ihren Mitmenschen hat sich geändert. „Es ist kein Klischee: Wenn man unter Müttern ist, redet man sofort über die Kinder. Ich habe immer gesagt: Ich werde nicht so eine Mutter! Und naja, jetzt bin ich dann doch so eine Mama geworden“, sagt uns die Berlinerin. 

Vor zweieinhalb Jahren komplettierte die niedliche Tochter Rosa das Familienglück von Alina Merkau und ihrem Ehemann Rael. Fotos: Maxim Born (2), Instagram

Und natürlich hat Alina auch am eigenen Leib erfahren, dass andere Mütter oftmals sehr kritisch sind – gerne mal rumkritisieren und sich besserwisserisch zeigen. Auch die sogenannte ‚Mütter Mafia‘ ist ihr ein Begriff: „Die sind in den sozialen Medien unterwegs. Ja, ich finde es schlimm, wenn sich Mütter untereinander kritisieren. Jeder hat nunmal seine Schwächen und Unsicherheiten. Ich glaube grundsätzlich, dass jede Frau versucht, eine gute Mutter zu sein“, ist sich Alina sicher.

Die Moderatorin ist der Meinung, dass vieles einfach eine Sache der Intuition sei: „Jeder macht seinen Job anders und hat auch andere Ansichten. Ob das Kind mit einem Jahr schon einen Schoko-Hasen essen darf, oder nicht. Die eine sagt ‚Ja‘. Die andere sagt ‚Nein, nur Apfel und Möhre‘. Trotz dieser Meinungsverschiedenheiten, sollten sich aber generell alle Mütter trotzdem unterstützen.“

Schlechte Mütter? Alina nimmt es einfach mit Humor

Alina moderiert an der Seite von Matthias Killing das „Sat.1 Frühstücksfernsehen“.

Dass man sich dabei nicht immer an die eigenen Planungen halten kann, weiß auch Alina: „Ich dachte vor meiner Schwangerschaft, ich werde so eine Bio-Mutti, bei der es Schokolade erst mit 25 Jahren gibt. Aber bei mir ist es etwas anders gelaufen. Hier und da gibt es auch mal Süßes. Und meine Kleine ist dann so happy. Aber es hält sich natürlich im Rahmen.“

Model Bonnie Strange kokettiert gerne mit der Rolle der „Bad Mom“.

Eine Gegenbewegung zu der „Mütter Mafia“ stellen übrigens der „Bad Mom Club“ dar. Prominenteste Fürsprecherin ist an dieser Stelle Bonnie Strange. Die junge Mutter postet auch gerne mal Bilder, die ausdrücken, dass sie nicht in jeder Lebenssituation eine glückliche Mama ist, die immer alles richtig macht. Eine Aktion, die Alina befürwortet: „Ich finde es gut, dass es eine Gegenbewegung gibt. Keiner von uns will natürlich eine ‚Bad Mom‘ sein. Aber natürlich genießt man auch mal einen Abend allein ohne sein Kind und trinkt auch gerne mal ein Glas Wein. Deswegen ist man noch keine schlechte Mama. Man muss das natürlich mit Humor sehen.“

Und vielleicht ist es gerade der Humor, der in dieser ganzen Diskussion oftmals etwas zu kurz kommt. 

Als Journalist mit langjähriger Erfahrung in verschiedenen Verlagshäusern machte sich Bastian May am 19. Januar mit BOULEWAHR und einem tollen Team selbständig. Philosophie: Besser MIT den Prominenten reden, anstatt bloß über sie. Fair, nah, klar - BouleWAHR

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