•  

Angelina Kirsch: Ein Umdenken muss stattfinden

Angelina Kirsch (30) hat sich als Curvy Model einen Namen gemacht. Sie ist zu einer der erfolgreichsten Berufsschönheiten Deutschlands geworden. Das heißt aber leider nicht, dass ihr jeder zu Füßen liegt. So bleiben einige von Angelinas Wünschen unerfüllt.

Diskriminiert wird noch immer

In der aktuellen Ausgabe des ‘Curvy Magazines’ ist Angelina in verschiedenen Posen zu sehen. Digital aufgemalt wurden ihr legendäre Kleider von Valentino und Dior. Damit wollten das Model und das Magazin ein wichtiges Statement setzen und den Finger auf die Wunde legen, denn legendäre Fashionhäuser wie die beiden genannten fertigen ihre Ware nicht in Konfektionsgröße 44+ an. Angelina regt das mächtig auf, wie sie gegenüber ‘BILD’ erklärt: „Ich finde es schade und diskriminierend, dass Frauen, die jenseits der Kleidergröße 38/40 sind, sich solche Mode gar nicht kaufen können. Dabei soll Mode doch für alle da sein. Ich wünsche mir mehr Selbstverständlichkeit für verschiedene Körpertypen in der Branche.“

Keine Scheu

In den vergangenen Jahren sind Curvy Models allerdings immer erfolgreicher geworden. So besteht die Hoffnung, das bald ein Umdenken in der Modebranche stattfinden wird und Kleider künftig auch in anderen Konfektionsgrößen angeboten werden. So erfolgreich ist die schöne Blondine aber nur geworden, weil sie das nötige Selbstbewusstsein hat, in der Modeindustrie zu bestehen, wie sie bereits ‘nordbuzz’ erklärte: „Von einem Curvy Model wird Lebensfreude erwartet. Man sieht einem Bild an, ob das Model im Reinen mit sich und seinem Körper ist. Sollte es da Zweifel geben, liegt es auch an mir, diese auszubügeln. Wer als Model Angst hat oder sich selbst nicht liebt, wird auf dem Laufsteg keine gute Figur abgeben.“ Wie schön, dass Angelina Kirsch mit gutem Beispiel voran geht!

© Cover Media,

Send this to a friend