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Astrid Arens: Emotionen wecken ist unsere Zukunft

Dies ist die Geschichte der ersten deutschen Rednerin, die vom weltweit führenden Wirtschaftsmagazin FORBES interviewt worden ist.

Astrid Arens

Wir treffen uns im Steigenberger Grandhotel Petersberg in Königswinter, dem ehemaligen Gästehaus der Bundesregierung, wo schon immer deutsche Geschichte geschrieben wurde. Es ist kurz vor 13h als Astrid Arens festen Schrittes, bestens gelaunt, mit einem charmanten Lächeln eintrifft. Diese Frau strahlt absolute Lebensfreude aus kombiniert mit viel Lebenserfahrung und Wirtschafts Know How. Sie ist in ihrer Art ein echtes Statement, sie sagt was sie denkt und bringt die Dinge wohlwollend formuliert direkt auf den Punkt. 

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Astrid Arens in Berlin am Reichstag zu einem Fotoshooting

Es ist diese besondere Art der Kommunikation, die in der heutigen Zeit auffällt und seines Gleichen sucht. Sie selbst arbeitet im weltweiten Kontext mit der Expertise der Neurokommunikation und des Neuromarketings. Tritt als Rednerin auf, coacht und berät Unternehmen auf Führungs- und Vertriebsebene. Herzstück ihrer Arbeit ist es, „Emotionen zu wecken“ mit dem was sie sagt, indem wie sie handelt und in dem, was sie ihren Ansprechpartnern vermittelt.

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Astrid Arens und Moderatorin Candice Bar von iHeart Radio

Meine erste Frage an Astrid Arens – The Voice – war, wie sie an den Zusatz „The Voice“ gekommen ist? Sie antwortete: „In den letzten 4 Jahren war ich regelmäßig in den USA und hatte mehrere Radiointerviews mit iHeart Radio, dem 2. größten Radiosender in den USA, einem Sender, dem über 4,5 Millionen Zuhörer tagtäglich folgen. In unserem ersten Zusammentreffen taufte man mich dort „The Voice“ in the world of Business. Diesen Brand habe ich natürlich gerne behalten.

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Wenn man ihr intensiv zuhört, dann hat man das Gefühl, dass Sprache etwas sehr Magisches ist. Alles basiert darauf, wie Menschen denken, fühlen, wie sie handeln, wie sie Entscheidungen treffen und wie man sie motivieren kann. Sie selbst sagt: „Worte sind magisch und mit Magie verändern wir die Welt“.

Auch im Rahmen ihres FORBES Interviews spielen Emotionen eine ganz wesentliche Rolle. https://www.astrid-arens.com/veroeffentlichungen/FORBES

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Auf die Frage, weshalb Emotionen eine solch wichtige Rolle spielen, antwortete sie: „Emotionen bestimmen unser Leben. Sie entstehen im Unterbewusstsein und liegen fast immer außerhalb unserer eigenen Kontrolle. Unsere eigenen Worte oder die Worte unseres Gesprächspartners bauen verschiedene Bilder in unserem Oberstübchen auf. Jedes einzelne Bild wird hinterlegt mit einer unseren Werten entsprechenden Emotion. Entscheidend ist also die gewählte und gelebte Sprachqualität für meinen persönlichen Erfolg und vor allem für meine Gesundheit.“ So langsam werde ich richtig hellhörig. Es wird so richtig spannend. Habe ich wirklich die Möglichkeit, meinen eigenen Erfolg zu kreieren und meine Lebensantwort zu verändern durch veränderte Kommunikation? Und vor allem: Wie sieht das im wirtschaftlichen Kontext aus? Im weiteren Verlauf des Interviews frage ich Frau Arens, wie der Zusammenhang zu sehen ist zwischen Worten, Emotionen und Gesundheit. Dieser Aspekt ist neu und inwiefern hat er Einfluss auf das Wirtschaftsverhalten?

Sie lacht mich herzlich an und sagt: „Ja, in der Tat sind diese Aspekte bisher weniger berücksichtigt worden. Was steckt dahinter? Worte erzeugen Emotionen und diese erzeugen eine Körperantwort auf nonverbaler plus verbaler Ebene als auch eine Körperreaktion. Alle diese Reaktionen haben nun Einfluss auf unsere Gedanken, auf unser mentales Konstrukt, das sich darauf bildet. Es ist ein Kreislauf, der immer wieder durchlaufen wird. Deshalb wird man auch immer die gleiche Antwort seitens seines Körpers erfahren, außer man verändert etwas.

Verwende ich eine positive Sprachqualität, so fühlen sich die Menschen besser. Sie können eher mit Kritik umgehen und sind neuen Lösungswegen eher zugänglich. Veränderungen können besser angenommen werden, da immer ein wenig Hoffnung und Optimismus mitschwingt. Für mich selbst bedeutet es, dass eine positive Wortwahl meinen Körper positiv schwingen lässt. Ich baue Charisma auf, wirke in meiner Körpersprache und Mimik offen und nahbar, mein Selbstbewusstsein und meine Akzeptanz als Gesprächspartner steigen. Andere schenken mir mehr Aufmerksamkeit und umgeben sich gerne mit mir. Eine vertrauensvolle, inspirierende Ebene erwächst daraus.“

Die Philanthropin unterstützt mit ihrem Besuch die Elton John AIDS Foundation Oscar Viewing Party 2018, Los Angeles, Hollywood