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Benjamin Boyce EXKLUSIV: „Comeback? Besser nicht!“

Es wäre der Musik-Coup des Jahres geworden. Nachdem Eloy de Jong vor wenigen Tagen sein Aus bei der Kult-Gruppe „Caught in the Act“ verkündete, forderten zahlreiche Fans der Boy-Band ein Comeback von Gründungsmitglied Benjamin Boyce. Gegenüber BOULEWAHR zeigte sich Ben gerührt. Doch nun verrät er uns im exklusiven Gespräch, ob es tatsächlich zur Re-Union kommt, worum es im heimlichen Telefonat mit Lee Baxter ging und wie er Eloys Alleingang wahrgenommen hat.

Ben spricht im BOULEWAHR-Interview offen und ehrlich.

In unserem ersten exklusiven Gespräch nach den Diskussionen rund um die Band-Besetzung bei „Caught in the Act“ zeigte sich Ben diplomatisch und respektvoll. Auf unsere Anfrage hin, was er denn zu den zahlreichen Comeback-Wünschen der „CITA“-Fans sage, antwortete er: „Ich möchte mich da zu Spekulationen nicht äußern. Das ist nur fair den Jungs gegenüber. Aber sie werden sich da schon was Passendes überlegen.“ 

Lee Baxter schwärmt von Benjamin – der zeigt sich gerührt

Und das taten Bastiaan und Lee auch und gaben unmittelbar im Anschluss bekannt, dass sich die Band um zwei Mitglieder erweitern werde. Doch Namen wurden noch keine kommuniziert. Natürlich nährte das weiterhin die Hoffnungen der Fans.

Ben und Lee haben ihr gutes Verhältnis immer beibehalten.

Als die BILD-Zeitung dann Lee Baxter nach der Option „Benjamin Boyce“ fragte, geriet dieser ins Schwärmen: „Oh, das wäre großartig! Ich würde mir sehr wünschen, dass Ben zurückkommt. Das wäre doch die beste Nachricht überhaupt nach all diesen schockierenden News für unsere Fans. Wenn Ben wieder zurück kommen würde … das wäre wirklich unglaublich! Nicht nur für die Fans – auch für mich.“

Der britische Sänger habe sich mit Ben perfekt verstanden, neulich hätten beide telefoniert. Wow, sehr spannend. Was steht denn dann noch einer Re-Union im Wege? Das fragen wir auch Ben als wir ihn am Mittwochabend erreichen: „Ich hatte ein klasse Telefonat mit Lee. Er ist ein toller Typ – immer schon gewesen. Und es würde mich wahnsinnig freuen, wieder mit ihm auf der Bühne zu stehen“, sagt Ben glücklich. Trotz der Trennung haben sich beide etwas sehr sehr wichtiges bewahrt: ihre Freundschaft.

Benjamin zu BOULEWAHR: „Es ist Zeit für was Neues!“

So sahen Caught in the Act zu ihren besten Jahren aus.

Doch ein Comeback kann sich Ben trotzdem schweren Herzens nicht vorstellen: „Alles hat im Leben seine Zeit. Und ich hatte mit Lee und den anderen auch viele fantastische Jahre. Und dass sich nun viele melden und sich über eine Re-Union freuen würden, hat mir in der Seele gut getan. Vor allem, dass auch meinem Kumpel Lee das Freude bereiten würde“, holt Ben in unserem Gespräch aus.

2014 trafen sich die vier Jungs nach langer Zeit mal wieder.

„Aber es ist Zeit für etwas Neues. Das wissen die Jungs, das weiß ich und das werden auch die Fans verstehen – vielleicht auch, wenn das im ersten Moment nostalgische Gefühle wecken würde“, erklärt Benjamin ausführlich.

Darüber habe er auch mit Lee in zweiten Telefonat geredet, nachdem die Spekulationen um Bens Rückkehr ihren Lauf nahmen. Und klar: Benjamin hat in den letzten Jahren viel in seine Solo-Karriere als Live-Sänger investiert, ist in der Branche gut angekommen.

Ben weiß, was jetzt auf Eloy zukommen wird

Ein Status, den sich Eloy de Jong jetzt als Solo-Künstler noch aufbauen muss. Gerade erst stand er für die RTL-Sendung „Punkt 12″ vor der Kamera und berichtete über seinen Ausstieg und verriet,  dass er seinen Musiker-Kollegen seinen Abschied per E-Mail mitteilte. Ein Weg, dem ihm viele Anhänger übel nehmen. In den Fan-Foren im Netz heißt es: „Dieser Umgang mit der anderen ist nicht fair. Kein guter Stil.“ Oder: „Per Mail? Hoppla, was soll den sowas. Da hätte ich mehr von Eloy erwartet!“

Eloy verabschiedete sich per Mail von seinen Jungs.

Es gibt auch deutlichere und unschönere Worte. Reaktionen, die Benjamin Boyce nachvollziehen kann. „Als ich damals ausstieg, habe ich auch Shitstorms kassiert – auch, wenn es damals noch nicht so extrem im Internet war. Und als ich dann 2016 einer Wieder-Vereinigung absagte auch wieder. Aber diese Konsequenzen muss man erwarten – erst Recht nach einem Ausstieg auf diese Art“, sagt uns der Wahl-Kölner.

Dass Eloy jetzt Gas geben muss, ist aber auch Ben klar: „Wenn man als Solo-Künstler unterwegs ist, trägt man viel mehr Verantwortung und Risiko. Da müssen die nächsten Schritte sitzen. Das ist bei jedem so!“

Ben findet es schade, dass Eloy die Freundschaft kündigte

Benjamin Boyce ist ein Mann der klaren Worte und scheut sich auch nicht davor, Klartext zu reden. Fotos: Instagram, Facebook

Und natürlich wünscht er seinem Ex-Band-Kollegen dabei auch nichts Schlechtes. „Er wird seinen Weg gehen“, sagt Ben. Warum denn so verhalten? Ben antwortet uns: „Ich fand es schade, wie sich Eloy mir gegenüber damals verhalten hat und dass er die Freundschaft quasi öffentlich gekündigt hat. Wenn man keinen Kontakt mehr hat, okay. Man muss nicht die besten Freunde sein, aber man kann sich angesichts des gemeinsamen Erfolgs von damals mit einem Handschlags trennen. Das hat er leider nicht gemacht. Aber okay, so ist es halt!“ 

Puh, scheint als hätten beide noch durchaus Gesprächsthemen, wenn sie sich das nächste mal sehen. Dann beide als Solo-Künstler – wohl eher hinter der Bühne…

Als Journalist mit langjähriger Erfahrung in verschiedenen Verlagshäusern machte sich Bastian May am 19. Januar mit BOULEWAHR und einem tollen Team selbständig. Philosophie: Besser MIT den Prominenten reden, anstatt bloß über sie. Fair, nah, klar - BouleWAHR

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