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Brad Pitt: Sorry, du siehst zu gut aus

Brad Pitt (55) konnte 1991 mit ‚Thelma und Louise‘ seinen ersten großen Filmhit verbuchen. Doch bereits ein Jahr zuvor hatte er auf seinen weltweiten Durchbruch gehofft, als er eine Rolle in John Waters‚ ‚Cry Baby‘ spielen wollte. Die blieb ihm verwehrt, wie der Regisseur jetzt in seinem Buch ‚Mr. Know-It-All‘ beschreibt, das im September dieses Jahres auf den Markt kommen soll.

Brad Pitt? Lieber nicht!

„The Lost City of Z“ Premiere 2017 in Los Angeles
Credit: Nicky Nelson/WENN.com

In dem Teeniefilm spielt Johnny Depp (55) einen jungen Rebellen, der im Baltimore der 50er Jahre das Herz eines Mädchen für sich gewinnen will. Sein guter Freund Milton wird gespielt von Darren E. Burrows (52). Dabei wollte Brad Pitt diese Rolle unbedingt haben und war sogar zum Casting erschienen – doch alle Mühe war vergebens, wie sich John Waters (73) in seinem Buch erinnert:
„Ich bin wahrscheinlich der einzige Regisseur, der Brad Pitt beim Vorsprechen abgelehnt hat. Er war vollkommen unbekannt damals. Wir wussten alle, dass jemand, der so gut aussah, nicht Johnny Depps Kollegen spielen konnte. Wir brauchten jemanden, der etwas seltsamer aussah. Als Brad den Raum verließ, ohne besetzt worden zu sein, waren sich alle einig: ‚Wer immer das war, er wird einmal ein riesiger Star.‚“

 

Brad Pitt ist nicht nachtragend

John Waters ist froh, dass Brad Pitt ihm wegen der Entscheidung, ihn nicht zu besetzen, nie böse war. Der Filmemacher schreibt weiter: „Die paar Male, die ich Brad auf Filmevents im Laufe der Jahre gesehen habe, war er unglaublich nett zu mir. Vielleicht, weil ich der einzige Regisseur bin, der jemals Nein zu ihm gesagt hat.
Brad Pitt muss wegen der Absage ja nicht traurig sein. Es sollte nur ein Jahr vergehen, bis er zum absoluten Superstar der 90er und 2000er wurde.

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