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Carmen Geiss: „Ich dachte, eine Welt bricht zusammen!“

Diese Bilder haben ihre Millionen Follower in den sozialen Netzwerken wirklich schockiert. Carmen Geiss zeigte sich nach einem an und für sich kleinen Unfall aus der Notaufnahme. Diagnose: Fußbruch. In BOULEWAHR spricht die Power-Blondine über ihre schwere Verletzung, die Folgen und warum sie dem ganzen Unglück dennoch etwas Positives abgewinnen kann. 

Carmen Geiss ist aktuell mit Gipsfuß unterwegs. Fotos: Instagram

„Eigentlich geht es mir ganz gut“, sagt Carmen gleich zu Beginn unseres Gesprächs tapfer. „Ich muss den Fuß relativ oft hochhalten. Aber es ist ja alles zu einhundert Prozent meine Schuld ausnahmsweise. Normalerweise ist ja Robert für die meisten Missgeschicke verantwortlich, diesmal nicht“, erklärt uns der TV-Star mit einem Lachen.

Die Situation des an und für sich unspektakulären Unglücks-Moments schildert uns Carmen nochmal: „Es war die Kombination aus zu großen Stiefeletten und Nylon-Socken. Davor kann ich jetzt nur jeden warnen.“ Und eigentlich war sich die Kult-Blondine auch der Gefahr bewusst, doch: „Es ist nicht leicht, darin den Halt zu bewahren. Eigentlich muss man dicke Strümpfe tragen, wenn der Schuh zu groß ist. Aber es musste mal wieder alles schnell gehen.“

Denn Mama-Geiss musste unter Termin-Druck schnell noch etwas aus ihrem Hotelzimmer holen. Auf einer Treppe passierte es dann: „Ich habe eine Stufe nicht bekommen und wollte es mit dem linken Fuß ausgleichen. Mit dem rechten bin ich hängen geblieben – der Absatz an der letzten Stufe. Mit links wollte ich es dann ausbalancieren, deswegen ist der auch kaputt!“

Blitz-OP! Im Krankenhaus wollten die Ärzte keine Zeit verlieren.

Dieses schockierende Foto von der OP postete Carmen im netz.

Autsch! Doch in diesem Augenblick wusste die zähe Carmen noch gar nicht, was auf sie zukommen sollte. Denn zunächst rechnet sie mit einer weitaus harmloseren Verletzung. „Ich dachte, es ist vielleicht maximal ein Bänderriss. Ich bin dann am Abend von München nach Nizza geflogen und am Tag darauf ins Krankenhaus von Monaco gegangen. Ich meinte zum Doktor, dass es ja keine große Sache sein könne. Er meinte ich solle mich setzen. Es sei durchaus eine große Sache“, schildert Carmen. Denn die Diagnose des Arztes ist schockierend: Fußbruch! „Ich dachte, meine Welt bricht zusammen“, erinnert sich Carmen.

Carmen hatte nur einen kurzen Klinik-Aufenthalt.

Doch die Unternehmerin wird von ihrem Ärzte-Team gut aufgefangen. „Die waren monstermäßig. Ich bin ja mit dem Anästhesisten des Krankenhauses befreundet. Die haben mich direkt operiert„, sagt Carmen, die nur eine örtliche Betäubung bekam. „Eine Vollnarkose geht immer auf den ganzen Körper und hängt einem noch länger nach“, weiß die erfahrene Kölnerin.

Und so wurde lediglich ihr Fuß im Zuge der nahezu schmerzfreien OP für zwölf Stunden betäubt. Schon nach weniger als einem Tag konnte Carmen die Klinik wieder verlassen.

Fünf Tage nach dem Eingriff trägt sie schon wieder HighHeels

Auch, wenn es entspannt aussieht – Carmen fällt es schwer an die Couch gefesselt zu sein.

Auch heute, rund eine Woche nach dem Eingriff hat Carmen kaum Schmerzen. „Ich bekommen ja Tabletten, habe am Anfang auch eine Morphium-Spritze bekommen. Solange ich die Medikamente nehme, geht es mir gut„, sagt uns die Unverwüstliche. Zumal die zweifach-Mama auch schon ganz andere Situationen im Leben gemeistert hat. „Etwas Vergleichsweises hatte ich schon mal. Ein Autounfall endete mal mit einem Bänderriss, das wurde damals auch operiert. Auch bei ‘Let’s Dance‘ hat es immer mal wieder gezwickt.“ Aber weitaus schlimmer wiegen natürlich andere Unglücksfälle. „Ich hatte neun Fehlgeburten und eine Eileiter-Schwangerschaft. Da ist der blöde Fuß nicht mal annähernd so schlimm“, weiß die Power-Blondine.

Dennoch fällt ihr der Alltag schwer. „Ich bin es nicht gewohnt, mich derart zurückzunehmen. Wer mich kennt, weiß, dass ich ein Duracell-Häschen bin und immer auf 1000 Volt gepolt bin. Da ist es nicht leicht für mich, auf der Couch zu liegen und TV zu schauen.“ Und so spazierte Carmen auch schon fünf Tage nach dem Eingriff wieder in einem HighHeel am rechten, gesunden Fuß zu einer Yacht-Party. „Klar muss ich viel liegen. Und es ist unangenehm, wenn man spürt, wie das Blut im Fuß pulsiert. Aber ich bin niemand, der in der Ecke Trübsal bläst. Was einen nicht tötet, härtet ab.“

Die nächste Zeit wird Carmen noch den Rollstuhl nutzen

„Die Männerwelt nimmt durchaus Rücksicht auf mich“, sagt Carmen.

Unterstützung erhält die Millionärs-Gattin von allen Seiten – sehr zu ihrer Überraschung. „Ich werde im wahrsten Sinne auf Händen getragen. Ein Taxi-Fahrer bot mir das an. Robert kann das nicht wegen seiner Rückenbeschwerden„, sagt Carmen lachend. Dennoch kümmert sich ihr Mann rührend um sie. „In ihm habe ich jetzt meinen persönlichen Stylisten. Denn Robert designt meine Klamotten extra für mich um. So kann ich manche Jeans auch mit dem Gips tragen. Auch Stiefel, Hosen oder Kleider zieht er mir an. Das finde ich toll. Tja, es ist eben ganz gut, einen Designer zum Mann zu haben“, sagt sie uns stolz. 

Und wie geht es jetzt weiter? „Am 18. April kommt der Gips ab und wird durch einen Geh-Stiefel ersetzt. Dafür bleibt mir dann aber die Reha erspart. Anschließend muss ich wohl noch drei Wochen Turnschuhe tragen.“ Dennoch sieht Carmen wie eh und je alles positiv. „Meine Kinder bringen mich die ganze Zeit zum lachen. Und hey, wir haben ja auch schon einen dreibeinigen Hund. Jetzt habe ich auch nur ein Bein und bewege mich oft mit dem Rollstuhl vorwärts. Denn das mit der Geh-Hilfe ist schwierig. Aber alles gut, bald bin ich wieder auf dem Damm.“ Das wünschen wir dir auch von Herzen, liebe Carmen.

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