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Esra Vural: Die Schöne und das Synchronsprechen

Esra Vurals wunderschönes Gesicht kennt kaum jemand, aber ihre Stimme ist Millionen Menschen vertraut. Die Synchronsprecherin arbeitet immer im Hintergrund und doch prägt sie unsere Erinnerung an Filme und Serien entscheidend. BOULEWAHR hatte ganz exklusiv die Gelegenheit mit Esra Vural zu sprechen.

Der Traumjob

Eigentlich wollte Esra als Kind Ärztin werden, doch es kam alles anders als erwartet. Sie wurde als Kind von einer damaligen Mitschülerin mitgenommen, weil ein anderes Kind kurzfristig krank wurde und ausfiel. „Obwohl ich mir erst gar nichts darunter vorstellen konnte, ging ich mit und es machte mir dann großen Spaß, nachdem ich verstanden hatte, was ich tun musste und was Synchronisation überhaupt ist.“

Ob in Hollywood-Blockbuster wie Pain & Gain, Baywatch, High School Musical, Scary Movie oder in Serien wie Élite, Star Trek, Haus des Geldes oder Ghost Whisperer, ist ihre Stimme ein Teil unserer Erinnerungen.

Für den Beruf Synchronsprecher/in, wäre eine Schauspielausbildung natürlich die beste Voraussetzung. Eine gewisse Erfahrung gerade im Bereich Schauspiel, Gesang oder eine Sprecherziehung wären von Vorteil. Mittlerweile werden sogar praxisorientierte Seminare angeboten. Wer all das nicht mitbringt, kann sich Studios heraussuchen, dort anrufen und fragen, ob trotzdem die Möglichkeit bestünde, sich vorzustellen. Hat das ein oder andere Mal tatsächlich geklappt.

Esra Vural – Foto: Mazlum Kedik

Naja, ich habe da gemischte Gefühle. Wenn ich zum Beispiel für einen Kinofilm gecastet werde und super auf die Rolle passe, aber diese dann letztendlich nicht bekomme, weil man sich dazu entschieden hat, sie lieber mit Prominenz zu besetzen, ärgert mich das natürlich. Erst recht, wenn das Ergebnis dann nicht besonders gut ist. Aber grundsätzlich bin ich der Meinung, dass man manchmal gar nicht weiß, wo seine Talente liegen. Und manchmal bekommt man dann die Gelegenheit, sich selbst zu entdecken und daraus sogar eine Leidenschaft zu entwickeln. Wer weiß, wenn das Kind damals nicht ausgefallen wäre, hätte ich vielleicht nie vor dem Mikro gestanden.“

Esra sucht ihren Traummann

Esra Vural sieht wunderschön aus und hat einen sehr schönen kurvigen Körper. „Ich habe den Winter über sehr gerne viel genascht und mich dementsprechend von meinem Sommer Body entfernt. Aber ob mehr oder weniger, ich bin von Natur aus immer Curvy und fühle mich wohl damit. Wenn ich als schön empfunden werde, freut mich das erstmal und liegt vielleicht daran, dass ich mich so mag wie ich bin.“ Sie selbst könnte sich mit drei Wörtern kaum beschreiben. Das kommt ganz auf ihre Tagesform an und fängt mit hilfsbereit an und endet bestimmt irgendwo bei mega zickig, mit ganz vielen Adjektiven dazwischen. ,,Ich bin aber immer bemüht respektvoll zu sein.“

Das Aussehen eines Mannes ist Esra nicht so wichtig. „Die Art ist es, die einen Mann für mich attraktiv macht. Ich liebe es zum Beispiel zum Lachen gebracht zu werden. Wenn er leidenschaftlich ist und damit meine ich eine Art Interesse hat, eine Meinung hat, für etwas brennt und ehrgeizig ist.“

Esra Vural – Foto: Mazlum Kedik

Was ihre Zukunft angeht, lässt Esra alles auf sich zukommen. ,,Ich will noch so viel machen, sei es privat oder jobtechnisch. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Zum Beispiel würde ich gerne mein eigenes Ding in Sachen Synchronisation machen. Ich würde gerne eine Sprache lernen. Würde gerne soziale Projekte starten und unterstützen und noch vieles mehr. Das muss alles noch in ein Leben passen.“

BOULEWAHR bedankt sich bei Esra Vural und wünscht ihr weiterhin viel Erfolg für die Zukunft.

Titelbild: Mazlum Kedik

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