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Jacob Karl Pabst: Karl war sehr großzügig

Karl Lagerfeld (†85) war im Februar dieses Jahres verstorben. Am 20. Juni wird in Paris eine Trauerfeier abgehalten, in deren Rahmen sich seine Bewunderer von ihm verabschieden können. Derweil erinnert sich sein Patensohn Jacob Karl Pabst (46) an die gemeinsamen Momente.

Dem Alter gerecht

Gegenüber ‘Gala’ gibt Jacob einen Einblick in den Privatmenschen Karl Lagerfeld, über den er nur Gutes zu sagen hat. Der hatte vor einem halben Jahrhundert durch eine gemeinsame Freundin die Modejournalistin Florentine Pabst kennengelernt, die den Designer einige Jahre später zum Patenonkel ihres Sohnes machte. Einige der schönsten Geburtstagsgeschenke habe Jacob von Karl bekommen: „Karl war sehr großzügig. Geschenke hat er feinfühlig ausgesucht, immer altersgemäß. In den Achtzigerjahren bekam ich von ihm mal einen Discman und zehn CDs, darunter welche von Talk Talk und den Simple Minds.“

Immer für eine Überraschung gut

Darüber hinaus habe sein Patenonkel ihn mit den besten Blöcken und Stiften ausgestattet, die das Geburtstagskind für seine eigenen Zeichnungen verwendete, „weil er wusste, dass ich gerne male. Ich habe ihm dann viele meiner Bilder geschenkt.“ Zu seinem 13. Geburtstag habe Jacob dann eine echte Überraschung erlebt, als er in einem Restaurant saß: „Das Licht ging aus, eine Torte wurde hereingetragen, und das ganze Restaurant sang. Er hatte das alles organisiert und freute sich fast noch mehr als ich.“ Jacob Karl Pabst ist Chef der Online-Kunstplattform artnet geworden und seiner Mutter und seinem Patenonkel damit in den kreativen Bereich gefolgt.

© Cover Media,

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