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Jürgen Klopp: „bester Trainer der Welt!“

Beliebt ist Jürgen Klopp (51) in Liverpool bereits, seit er vor vier Jahren das Traineramt übernahm. Seit er die Reds am Samstag 1. Juni gegen Tottenham Hotspurs zum Sieg in der Champions League führte, legen die Einwohner der Stadt allerdings noch mal eine Schippe drauf.

750.000 Fans am Straßenrand

Rund eine Dreiviertelmillion Menschen säumte am Tag nach dem Finale die Straßen in Liverpool — Ausnahmezustand. Alle wollten einen Blick auf das Team und den Trainer erhaschen. Ein Wunder, dass die überhaupt stehen konnten: Ein Video auf dem Instagram Account der Toten Hosen, das angeblich um fünf Uhr morgens nach dem Spiel aufgenommen wurde, zeigt Jürgen Klopp gemeinsam mit Sänger Campino, wie sie mit dem Pokal in der Hand ‚Grüße aus Madrid‚ gröhlen.

Tauziehen um Jürgen Klopp

Mit dem Singen hatte es der Trainer ohnehin: Schon in einem Interview früher am Abend hatte er in Anlehnung an den Hit ‚Let’s Talk About Sex‚ plötzlich angefangen zu singen: „Let’s talk about six, Baby!“ Eine Anspielung auf ein halbes Dutzend europäischer Titel für Liverpool. Die Eigentümer des Vereins sind heute nach britischen Medienberichten auch schon damit beschäftigt, Kloppo schnell eine unterschriftsreife Vertragsverlängerung vorzulegen, denn die Konkurrenz schläft nicht.

Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass er eines Tages zum FC Bayern kommt. Das würde passen. Für mich ist er einer der weltbesten Trainer“, wird beispielsweise Kaiser Franz Beckenbauer von ‚BILD‘ zitiert.

Was anderes als Liverpool?

Ob der FC Bayern Jürgen Klopp von seiner Insel locken kann, sei dahingestellt. Der hat nämlich noch eine Rechnung offen mit seinem Konkurrenten Pep Guardiola (48) von Manchester City, mit denen sich Liverpool einen erbitterten Kampf um die Meisterschaft geliefert hatte (City gewann). In der Pressekonferenz nach dem Champions-League-Finale hatte Jürgen Klopp von einem Telefongespräch unmittelbar nach Abpfiff gesprochen: „Wir haben einander geschworen, uns auch in der kommenden Saison gegenseitig in den Hintern zu treten.“ Und auf der Siegerparade rund um die Stadt fand der Deutsche ebenfalls deutliche Worte: „Wen supported man denn als Kind? Was anderes als Liverpool gibt es doch gar nicht.“ Das Tauziehen um Jürgen Klopp wird sicher nicht lange auf sich warten lassen.

© Cover Media 

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