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Michi Beck: "Ich war ein ganz schlechter Aufreißer"

Seit 30 Jahren rappen sich die Stuttgarter Jungs von den Fantastischen Vier (‚Die da!?!?‘) durch die Musikszene, anlässlich des Jubiläums touren sie mit ihrem aktuellen Album ‚Captain Fantastic durch Deutschland. Im ‚Cosmopolitan‘-Interview sprach Michi Beck (51), auch bekannt unter seinem Künstlernamen Dee Jot Hausmarke, nun über die Anfänge der Band und sein Image als Frauenschwarm der Gruppe.

Zu schüchtern zum Aufreißen

„Ja, ich weiß!“, lacht er im Interview, verrät aber umgehend: „Und dabei war ich ein ganz schlechter Aufreißer.“ Der Grund? Seine Schüchternheit. Und: „Ich konnte mit diesem Groupie-Ding nichts anfangen.“ Aus diesem Grund könne er seine One-Night-Stands auch an einer Hand abzählen. „Wenn dann wollte ich mehr als eine Nacht“, fügt er hinzu. Dennoch sei Michi keinesfalls ein Beziehungstyp: „Meist wollte ich das, was ich nicht hatte. Mit Freundin war es mir zu eng. Kaum war ich solo, hätte ich gern wieder eine gehabt. Darum geht es auch im Song ‚Sie ist weg‘.“

Michi Beck – der Bad Boy der Fanta Vier

Smudo und Michi Beck (Fanta4), ECHO Verleihung 2016
Foto: Star Press/ Patrick Becher

Doch der Rapstar gilt nicht nur als Frauenschwarm, sondern auch als Diva unter seinen Bandkollegen. Das liegt einerseits daran, dass er beim Diskutieren nicht gern nachgibt, andererseits aber auch an den Anfangsjahren der Fanta Vier. „Ich war früher ein richtig arrogantes Arschloch. Das Ding ist, bevor ich Smudo und Thomas kennengelernt habe, war ich in einer Clique, wo wir uns nur beleidigt und geschlägert haben. Diese Bad Boy Attitude habe ich mit in die Band genommen. Ich wollte von Anfang an etwas tougher sein“, erinnert er sich. Erst ab dem dritten Album habe sich das geändert und Michi sein Bad-Boy-Image abgelegt.

Mit ‚Captain Fantastic‘ sind die Fantastischen Vier mittlerweile beim zehnten Studioalbum angelangt. Und ein Ende ist vorerst nicht geplant. Das ändert sich erst, „wenn wir merken, dass beim Schreiben nur noch Sch**** rauskommt. Wenn nur zwei von vier sagen, das geht nicht, dann ist es vorbei.“

© Cover Media,

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