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Riccardo Simonetti: Was er mit seinem neuen Sport-Fieber verarbeiten will…

Vom Beauty- zum Fitness-Blogger in nur wenigen Wochen? Wenn man sich den Instagram-Account von Riccardo Simonetti so anschaut, möchte man fast meinen, dass der modeverrückte Paradiesvogel kurzerhand zum Sport-Influencer geworden ist. Ständig zeigt sich der Entertainer beim Schwitzen mit seinem Personal Coach. BOULEWAHR traf Riccardo während der Berlinale und sprach mit ihm über sein neues Leben.

Riccardo Simonetti ist mit Sicherheit einer der vielfältigsten Promi-Gesichter auf Deutschlands roten Teppichen. Bislang glänzte der gebürtige Bayer bereist als Blogger, Schauspieler, Synchronsprecher, Moderator, Buchautor, Model und vieles mehr aktiv. Doch als Fitness-Blogger? Riccardo? Ernsthaft? Oh ja, denn seit einigen Wochen gibt er so richtig Gas. Dabei war das gar nicht so gezielt geplant: „Ich wollte eigentlich nur einmal am Tag etwas machen, das nicht mit meinem Job zu tun hat. Also etwas, das ich jetzt nicht filmen müsste. Und beim Sport muss man sich ja nunmal voll auf sich konzentrieren, kann nicht nebenbei sein Handy in der Hand halten. Und das finde ich echt angenehm.“ 

„Muskeln an Stellen, wo ich es nicht erwartet hätte…“

Mit „Hauptstadttrainer“ Erik Jäger trainiert Riccardo derzeit täglich.

Doch das Handy ist natürlich trotzdem in gewisser Weise am Start. Das hält nämlich in der Zwischenzeit Riccardos Trainer Erik Jäger und filmt was das Zeug hält. Dennoch musste sich Riccardo bei seinen ersten Übungen echt überwinden: „Eigentlich bin ich ja sehr unsportlich und hasse es. Da mache ich mir nichts vor. Aber ich mag es, einmal am Tag eine Stunde was für meine Gesundheit zu tun. Außerdem ist die Wirkung auch super.“

Und das sieht man dem ehemaligen Sportmuffel auch wirklich an. Fit, spritzig und erholt wirkt er. Abgenommen hat der ohnehin schon schlanke Social-Media-Experte aber nicht, wie er erklärt: „Ich habe viel zugenommen an Muskelmasse aber auch viel Fettmasse abgebaut, deswegen hält sich das so ein wenig die Waage.“

Veränderungen sind aber an anderer Stelle durchaus eingetreten. „Ich habe jetzt zwar noch keinen Sixpack, aber ich haben Muskeln an Stellen bekommen, von denen ich es nie erwartet hätte. Ich lege meinen Fokus ja eher auf meine Arme, die sind ja quasi das Dekolleté des Mannes. Deshalb muss ich erstmal da dran arbeiten bis sie vorzeigbar sind“, sagt uns Riccardo lachend.

Diese schlimmen Erlebnisse kompensiert er mit seinen Sport-Einheiten

Riccardo gibt täglich Gas.

Doch in erster Linie geht es dem Mode-Experten gar nicht um eine körperliche Transformation. Im Fokus steht für ihn der Ausgleich zu seiner sonst recht stressigen Berufswelt. „Das ist für mich ein supergutes Ventil. Man macht mal etwas nur für sich und man powert sich körperlich komplett aus.“

Bei solchen schweren Übungen quält sich der sonst so unsportliche Blogger täglich. Fotos: Instagram

Vor allem nach seinen zuletzt schwierigen Erfahrungen tut dem Blogger dieses Alternativprogramm jetzt ganz gut: „Ich hatte letztes Jahr superviele Sorgen. Ich habe ja zum Beispiel Morddrohungen bekommen und gerade in dieser Phase wollte ich mich nicht schwach fühlen. Da habe ich dann ja auch angefangen mit dem Sport und fühle mich jetzt auch einfach stärker.“ 

Das scheint auf jeden Fall geklappt zu haben – und Riccardo ist mit „Fitness-Blogger“ um einen Titel reicher.

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