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Sharyar: „Bud Spencer in Louis Vuitton“

Mit 43 Jahren noch behaupten zu können, man hätte sich seine Kinderseele bewahrt, ist der Luxus, den sich Sharyar mit seiner Kunst gönnt. Betrachter aus seiner Generation finden alte Bekannte und Helden ihrer eigenen Kindheit als Motive wieder. Er selbst sieht sich nicht als Künstler und doch schafft er Inspiration für Jedermann.
Vielleicht ist es gerade dieses Paradoxon, was Sharyar so erfolgreich macht. Er ist ein hervorragender Architekt und ein liebevoller Familienvater. Aber mit Bud Spencer in Louis Vuitton hat er eine ganz neue Art geschaffen, Freude in die Haushalte seiner Kunden zu bringen.  
 

Wir sind gerne ein Team

 
Die Hälfte seiner eigenen Kindheit verbrachte Sharyar im Iran, mit 9 Jahren kam er nach Deutschland und erlebte hier viel Streit zwischen den Kulturen. Doch er selbst setze sich immer für das Gute ein und das tut er auch mit seinen Bildern noch heute.
Seine Message lautet: „Seid freundlich, seid nett zueinander, folgt wirklich dem, was euer Herz euch sagt!“ Die Mischung zwischen erinnernden Motiven und aktuellen Trends zieht sich als roter Faden durch seine Kollektion. Wer seine Galerie das erste Mal betritt, ist direkt begeistert, keine Frage. „Es gibt soviel was man mit Kunst, mit künstlerischen Mitteln umsetzen kann. Aber dem fühle ich mich gar nicht berufen, ich fühle mich auch nicht als das Sprachrohr der Menschheit, große Regierungen zu stürzen oder zu verändern, sondern ich hoffe, wie gesagt, mit meinen Bildern ein bisschen Freude zu bereiten.“
Dass er dieses Hobby mit seiner bezaubernden Gattin ausüben kann, die ebenfalls eine hervorragende Architektin ist, macht ihn um so glücklicher. „Wir besprechen zusammen die Motive, ich setze sie dann um, meistens liefern wir sie auch noch zusammen aus. Wir sind gerne ein Team.“
 

Helden seiner Jugend

 
Als Motiv nimmt er mal Messi mal Zidane, mal Rocky Balboa, mal den Rapper von Nebenan und viele deutsche internationale Stars und Sternchen.  In einer ansprechenden Atmosphäre tragen seine Kunstwerke zu den Glückseligkeiten im Leben bei, die durch die ursprüngliche Energie der Werke in Verbindung mit heutigem Trendbewusstsein transportiert wird. Jede dargestellte Person oder Figur besitzt eine Eigenschaft, die Sharyar besonders betont: „Bud Spencer schützt die Schwachen und Motsi Mabuse strahlt mit ihrer Frische.
Mit einer Mischung „aus unterschiedlichsten Techniken, teils mit Schablonen, Sieb und oder Digitaldruck, teils mit lebendigem Graffiti und mit Akzenten durch Acrylfarben, teils das Harz.“ gelingt es Sharyar den Kunden eine Möglichkeit der Identifikation zu bieten. In seiner eigenen Schulzeit auf der Hauptschule in Essen fand er seine Begeisterung für Clever und Smart, in seinen Bildern sind jedoch eher Asterix und Obelix zu finden, da sie beim Zielpublikum bekannter sind. Mit diesen „Helden seiner Jugend“ holt Sharyar seine Kunden bei ihrem persönlichen
Erfahrungsschatz ab und schafft einen eindrucksvollen Eyecatcher.
Damit zählt Sharyar zu einer neuen Generation, die sich von Klassikern wie Van Gogh oder Picasso abgrenzen. Glück steht für ihn an erster Stelle, das gilt auch für sein Leben – Glücklichsein als Lebensziel anstatt Ruhm und Reichtum. 
 
Boulewahr bedankt sich für das offene Interview und wünscht Sharyar alles Gute für ihren weiteren Lebensweg.

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