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Tom Barcal EXKLUSIV: „So lief mein Serien-Comeback!“

Auf RTL wurde Tom Barcal in seiner Rolle als „Keule“ in „Alles was zählt“ zu einem von Deutschlands bekanntesten Serien-Stars. Nach seinem TV-Debüt 2002 in der Kult-Reihe „Lindenstraße“, folgten zahlreiche weitere TV-Auftritte. Doch seit seinem Aus nach 5 Jahren bei „AWZ“ vor acht Jahren war der Schauspieler nur in einer einzigen weiteren Serie zu sehen: „Turbo & Tacho!“ Während er 2015 noch neben Eric Roberts, Bruder von Hollywood-Star Julia Roberts, im US-Film „Euro Club“ zu sehen war, wurde es dann schwierig. Im einem Promi-Special von „Raus aus den Schulden“  wurde er durch die Hilfe von Peter Zwegat vor der Pleite zu gerettet. Seitdem hat er sich jedoch zurückgekämpft – und ist nahezu schuldenfrei, hochmotiviert und endlich wieder in einer neuen Serie zu sehen. BOULEWAHR sprach exklusiv mit Tom Barcal über sein besonderes Comeback mit alten Weggefährten…

Tom Barcal: Zurück zu den öffentlich Rechtlichen

Tom Barcal machte als Gangster am Set eine gute Figur. Hier steht er unter anderem mit seinem Serien-Kollegen Haben Tesfai (r.) vor der Kamera.

Dieser Anruf im letzten Sommer kam unerwartet. Denn schon länger hatte Schauspieler Tom Barcal von seinem Freund und ehemaligen Regisseur Eric Dean Hordes nichts gehört. „Ich habe mich gefreut und wir haben viel gequatscht. Das war echt nett. Doch als er mir dann plötzlich eine Rolle in einer neuen SWR-Serie vorschlug, war ich dann doch sehr überrascht“, erzählt uns Tom im Gespräch.

Verständlich, schließlich war der Charakter-Schauspieler seit mehr als fünf Jahren nicht mehr als Serien-Darsteller aktiv – und dann noch eine Produktion der öffentlich rechtlichen Sendeanstalt. Eigentlich ein Hauptgewinn. Das dachte auch Tom Barcal – und zu dem Zeitpunkt wusste er noch gar nicht, dass durch eine neue Kollegin ein für ihn langersehnter Traum in Erfüllung gehen sollte.

Serien-Comback neben Katy Karrenbauer und Simon Gosejohann

Doch der Reihe nach: Die Serie heißt „Patchwork Gangsta“ und ist zunächst eine Web-Serie, soll aber auch die Möglichkeit haben, ins Fernsehen zu kommen. In der zehnteiligen Reihe prallen zwei völlig unterschiedliche Welten aufeinander. Ein talentierter Rapper aus einem sozialen Brennpunkt. begegnet einem Banker, der ein äußerst durchschnittliches Leben – bis dahin. Denn er taucht unfreiwillig in die Welt des Gangster-Rappers ein. Jede Folge hat eine Länge von 30 Minuten. Seit dem 19. März ist die Serie über Funk, sprich Online-Medienangebot von ARD und ZDF, gestartet.

Tom und Simon verstanden sich am Set prächtig.

„Das ganze gilt als ‚Dramedy‘. Es ist ein ständiger Wechsel zwischen dramatischen und komischen Elementen“, erklärt uns Tom, der den Verbrecher Igor Drakov spielt und sich über sein Comeback freut. Nicht minder glücklich war der gebürtige Duisburger als er erfuhr, wer mit ihm vor der Kamera steht. „Als ich am Set dann erstmals seit Langem wieder Simon Gosejohann traf, habe ich mich echt gefreut. Er ist ein verrückter Typ, aber immer positiv drauf. Mit ihm macht es immer Spaß“, sagt Tom.

Tom Barcal: „Man darf eben niemals aufgeben!“

Über seine Rolle an der Seite von Katy Karrenbauer war Tom Barcal sehr glücklich. „Jetzt sind wir Gangster-Kollegen“, sagt der Duisburger uns. Fotos: privat, Jennifer Többen

Doch mit einer anderen Kollegin ging ein Traum in Erfüllung: Katy Karrenbauer. „Wir zwei kennen uns schon echt lange. Mit ihr und Sven Martinek saß ich beim Filmfest in Hagen in der Jury. Es war immer mein Wunsch mit ihr vor der Kamera zu stehen, weil ich sie wirklich toll finde. Jetzt sind wir Gangster-Kollegen„, sagt Tom lachend. So schnell kann es also gehen.

Das weiß auch Tom aus seinem eigenen Leben – vor allem, wenn man bedenkt, dass er noch vor kurzem bei Peter Zwegats „Raus aus den Schulden“ um seine Existenz kämpfte. „Ich habe da alles angenommen und war dankbar. Wenn man seine Ratschläge befolgt und diszipliniert ist, kann man es schaffen. Dadurch habe ich wieder Fuß gefasst und sogar schon wieder internationale Rollen bekommen. Man darf nie aufgeben – das habe ich gelernt.“ Und so können Träume, wie jetzt, doch noch in Erfüllung gehen.

Als Journalist mit langjähriger Erfahrung in verschiedenen Verlagshäusern machte sich Bastian May am 19. Januar mit BOULEWAHR und einem tollen Team selbständig. Philosophie: Besser MIT den Prominenten reden, anstatt bloß über sie. Fair, nah, klar - BouleWAHR

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