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Uli Hoeneß: Ohne ihn wäre der Verein niemals da, wo er jetzt ist

Uli Hoeneß (67) hat genug. Als am Dienstag das Gerücht die Runde machte, dass der Präsident des FC Bayern nicht wieder für eines des begehrtesten Ämter im deutschen Fußball kandidieren würde, schlug die Nachricht ein wie eine Bombe.

Noch kein Kommentar bei den Bayern

‚Bild‘ berichtete, der umstrittene Bayern-Chef werde auch aus dem Aufsichtsrat des Rekordmeisters ausscheiden. Doch beim Verein selbst herrscht bislang Stillschweigen zur Sensationsmeldung. Erst im vergangenen Jahr hatte Uli Hoeneß verkündet, er wolle den Job noch zwei, drei Jahre machen. Die Reaktionen auf den geplanten Rücktritt sind derweil gemischt. So zeigten sich die Spieler, die zurzeit in auf Testspiel-Reise in den USA sind, vollkommen überrascht. „Ich habe noch keine Informationen aus erster Hand„, wird Thomas Müller (29) in ‚Sport Bild‘ zitiert.

„Er wird immer Einfluss haben“

Auch David Alaba wurde von der Nachricht überrascht: „Ich war auf so etwas nicht vorbereitet.“ Dass Uli Hoeneß sich gänzlich zurückzieht, kann sich der Mittelfeldstar allerdings nicht vorstellen: „Egal, ob er einen Posten hat oder nicht, er wird immer Einfluss auf den Verein haben.“ Auch auf Social Media reagierten die Fans. Während viele Hoeneß für seine Arbeit dankten, wurden auch kritische Stimmen laut: Er hätte nach der Steueraffäre, die 2014 in einer Haftstrafe endete, nicht wieder als Präsident antreten sollen. Doch die meisten stimmen mit einer Nutzerin überein, die schreibt: „Ohne ihn wäre der Verein niemals da, wo er jetzt ist.“ Ob Uli Hoeneß wirklich von der Bildfläche verschwindet, wird sich wohl noch zeigen.

© Cover Media

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