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Vanessa Fuchs EXKLUSIV: „Wenn Instagram zur Sucht wird, dann…“

Eigentlich sollte man meinen, Model und Influencerin Vanessa Fuchs sei eine echte Social Media Expertin. Schließlich gehört sie mit ihren knapp 300.000 Followern alleine auf Instagram definitiv zur oberen Liga! Mit ein bis drei Posts pro Tag kann man sich unschwer vorstellen, wie viel Zeit und Aufwand mit der täglichen Account-Pflege verbunden ist. Im exklusiven Interview mit BOULEWAHR spricht Vanessa über das soziale Netzwerk – und was sie daran so richtig nervt!

Das Model hält seine zahlreichen Follower regelmäßig auf dem Laufenden. Fotos: Instagram, C. Yunck

„Instagram ist sehr wichtig“, stellt Vanessa Fuchs gleich zu Beginn unseres Interviews klar. Für sie ist es nicht nur eine Plattform, auf der sie mit ihren Fans in Kontakt treten kann. Sondern auch fester Bestandteil ihres Berufes! Und in dem geht es für das gefragte Model wirklich zack auf zack: „Kennst du das, wenn du dir den Wecker stellst und vor dem Wecker aufwachst und hundert Mal noch vorher denkst, dass du den Wecker nicht gehört hast“, fragt das Model unseren Reporter.

Was sie damit ausdrücken will: „Wenn ich unter Stress bin, werde ich oftmals voll panisch. Und gerade jetzt – viel unterwegs, wenig Schlaf… Da spürt man schon einen gewissen Druck.“

Top-Model Vanessa Fuchs spricht von einer Instagram-Sucht

Die 23-Jährige ist als Model international gefragt.

Und vor allem ihre Social-Media-Aktivitäten tragen ihren Teil dazu bei, wie uns die schöne Bergisch Gladbacherin verrät: „Ich gehe fünf Minuten durch meine Sachen und schaue mir alles an  – und nach zwei Minuten gucke ich einfach nochmal! Das ist wie, als wenn du in den leeren Kühlschrank blickst und weißt, du hast nichts zu essen. Und fünf Minuten später gehst du erneut hin weil du denkst: Vielleicht hat sich ja was getan“, erklärt uns Vanessa und zieht bedenkliche Parallelen.  „Ähnlich ist es auch auf Instagram. Du guckst einfach ständig, 24/7. Du kannst irgendwie gar nicht aufhören. Ich glaube, das wird auch irgendwo zu einer Sucht. Leider, aber so ist es„. Oha, das etwas andere Gesicht des ständigen Postens machte sich zumindest bei Vanessa deutlich bemerkbar. 

Und sie ist genervt. Nicht nur von dem immensen Zeitaufwand, den sie dieser Plattform widmet. Sondern auch von der Entwicklung: „Ich struggle immer noch mit dem ganzen Anzeige-Kram. Dass man überall ‚Anzeige‘ schreiben muss, weil man ansonsten auf mehrere Tausend Euro verklagt wird. Wenn ich mir jetzt einen Pullover kaufe und da steht der Name der Marke drauf, dann muss ich es als Werbung markieren. Als wäre es bezahlt, obwohl ich mir den selber gekauft habe“, beschwert sich das Model. Vor allem die noch recht unklare Rechtslage stört das Model: „Wenn es klare, für jeden zugängliche Regeln gäbe: okay. Aber keiner weiß doch so wirklich, was richtig und was falsch ist.“ 

So hat sich die Bergisch Gladbacherin den nötigen Ausgleich geschaffen

Vanessa ist ein echter Familienmensch, hier mit ihrer Oma.

Seit einiger Zeit hat sich Vanessa daher selbst gewisse Auszeiten vom Social-Media-Wahnsinn verordnet. Diese nutzt sie am liebsten mit ihrer Familie: „Wenn ich abschätzen kann, dass ich zwei bis drei Tage keinen Job habe, dann fahre ich zu meiner Family. Wenn ich mit ihnen bin, poste ich auch mal ein paar Tage am Stück gar nichts – Familie geht bei mir da in jedem Fall vor!“ Und wie sieht diese Quality-Time dann im Speziellen aus? „Ich bin dann nur schön auf dem Sofa, gehe spazieren, koche was mit meiner Mom – was man halt so macht“, erklärt sie. Klingt, als hätte Vanessa den perfekten Ausgleich zur Social-Media-Welt gefunden.

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