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Werner Herzog: Preis für das Lebenswerk

Werner Herzog (76) wird eine große Ehre im Rahmen der diesjährigen European Film Awards in Berlin zuteil. Dem Filmemacher wird nämlich nach 50 Jahren im Geschäft der Lifetime Achievement Award  zugedacht, der Preis für das Lebenswerk. Kein anderer deutscher Regisseur sollte die deutsche Filmlandschaft derartig verändern.

Auf der Suche nach Neuem

Werner Herzog hatte eine Filmkamera von einer Hochschule gestohlen, um seinen ersten Film drehen zu können. Seine Durchsetzungskraft und seinen Willen behielt er sich bei, als er ‚Aguirre, der Zorn Gottes‚ und ‚Fitzcarraldo‚ drehte, nur zwei von fünf Filmen, die er mit Klaus Kinski inszenierte. Doch der bayerische Regisseur, der mittlerweile in Los Angeles lebt, machte sich auch für seine sozialkritischen Filme wie ‚Stroszek‚ und ‚Kaspar Hauser‚ einen Namen.

Das ganze Spektrum

Werner Herzog besetzte immer wieder eigenwillige Laiendarsteller, filmte auf allen Kontinenten der Erde, begab sich für seine renommierten Dokumentationen in lebensgefährliche Situationen. Er reicherte seine rauen Spielfilme mit absurdem Humor an, der sein Markenzeichen werden sollte. In den vergangenen Jahren hat er vermehrt Filme in den USA gedreht, unter anderem ‚Bad Lieutnant – Cop ohne Gewissen‚ mit Nicolas Cage (55) und Eva Mendes (45). Seine Dokumentarfilme, wie ‚Grizzly Man‚ erfreuen sich aber ebenso großer Beliebtheit.

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