•  

Wolke Hegenbarth: Für mich sind soziale Bindungen das Wichtigste

Vor einem Monat ist Wolke Hegenbarth (39) Mutter eines kleinen Sohnes geworden. Natürlich ist die Schauspielerin mit ihrem Sohn auch in der Öffentlichkeit unterwegs und wenn der kleine Mann Hunger bekommt, gibt sie ihm eben die Brust. Einigen Beobachtern scheint dieser ganz natürliche Vorgang allerdings sauer aufzustoßen, in den sozialen Medien wird sie dafür sogar heftig kritisiert.

Was ist mit der Emanzipation passiert?

Jetzt hat Wolke Hegenbarth auf Instagram zum Gegenschlag ausgeholt und sich für öffentliches Stillen stark gemacht. „Sollen wir Frauen im Jahr 2019 etwa zu Hause bleiben, um zu stillen? Monatelang? Auf diese Idee komme ich gar nicht klar. Was ist mit der Emanzipation passiert? Endet sie dort, wo das Muttersein aufhört? Ich hoffe nicht!!!“, schreibt sie unter ein Foto, dass sie beim Stillen ihres Babys in einem Geschäft zeigt.

Für Wolke Hegenbarth ist das Stillen ganz natürlich

Bisher sei das Stillen etwas völlig Normales für sie gewesen. „Alle meine Freundinnen stillen ihre Kinder. Ob drinnen oder draußen. Eben da, wo der Kleine Hunger kommt. Ich frage mich, seit wann das nicht mehr als normal gilt? Was gibt es Natürlicheres als Stillen? Ja. Gut. Sex vielleicht. Aber dann (meistens so neun Monate später) eben stillen!“ Auch wenn sich Selbstbestimmung und Kinderpflege sicher einer Zeitlang im Wege stehen würden, ist es für die Darstellerin wichtig, auch mit einem kleinen Baby noch am sozialen Leben teilzuhaben. „Nur weil ich Mutter bin, bin ich ja kein Mensch ohne Bedürfnisse. Für mich sind soziale Bindungen das Wichtigste„, so die frisch gebackene Mutter.
Für ihren Post bekam Wolke Hegenbarth viele positive Zusprüche, zahlreiche Mütter bedankten sich für die „wahren Worte“ und unterstützen die Schauspielerin.

© Cover Media

Send this to a friend